O teure Küsse und glueckliche Wälder oder: Wie steht es um Arkadien?

Ein musikalisch-künstlerisches Projekt anlässlich des 350. Todestages von Heinrich Schütz

Schon die antiken Dichter besangen Arkadien als einen friedvollen Ort, wo glückliche Menschen im Einklang mit der Natur lebten und sich der Liebe, der Dichtung und Musik hingaben. Mit Beginn der Neuzeit wurde dieser idyllische Ort zum Symbol für das Goldene Zeitalter, zum irdischen Paradies und fungierte als Gegenbild zur realen Welt, in der Krieg und Pest die Menschheit erschütterten. In dieser Zeit komponierte Heinrich Schütz seine pastorale Tragikomödie „Dafne“, in der er die Schlange mit dem Krieg gleichsetzte und letztendlich auf Frieden hoffte „Wir sehen schon wie nach der zeit / Wann Jupiter den harten streit Durch Deutschland noch wird stillen.“ Auch heute hat der idyllische Ort glücklichen Seins in inniger Naturverbundenheit und Liebe nichts von seiner Faszination verloren. Anlässlich seines 350. Todestages des Komponisten Heinrich Schütz und dem 20jährigen Bestehen von Kunst- und Kulturprojekt BRAND-SANIERUNG e.V. lädt die Ausstellung ein, die unterschiedlichen Facetten von Arkadien in den Werken der Künstler zu erkunden.

Ausstellung vom 30.9. – 06.11.2022

Vernissage am 30.09.2022, um 19 Uhr

Hannelore Weitbrecht/Kirchheim – Papierobjekte/Installationen
Tim van Veh/Lützen - Radierung
Sibylle Möndel/Kornwestheim – Siebdruck/Malerei
Jörg Wachtel/Halle – Grafik
Pauline Ulrich/Saalkreis – Keramik
Christina Simon/ Weißenfels – Holz/Linolschnitt

Kuratorin: Silke Kreibich/Berlin

Die Schauspielerin An Kuohn liest aus Hirten-Dichtungen

14.10.2022, um 19 Uhr

Madrigale von Heinrich Schütz und seinen Zeitgenossen

Vokalkonzert mit dem Kammerchor VocHALes aus Halle und der Theorbistin Petra Burmann unter der Leitung von Frithjof Eydam Repertoirezusammenstellung: Dr. Maik Richter/Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels

21.10.2022, um 19 Uhr

Arkadien – eine Traumlandschaft in Dichtung und Kunst

Vortrag/ Referent: Dr. Jakob Heller / Uni Halle

Ausgewählte Werke zur Ausstellung